International

In Cottbus in Fußgänger gerast: Verdächtiger stellte sich

Der 25-Jährige, der am Freitagabend in Cottbus aus bisher ungeklärter Ursache in eine auf einem Gehsteig befindliche Fußgängergruppe gefahren ist und zwei Personen verletzt hat, hat sich der Polizei gestellt. Zu seinem Motiv schweigt er. Einen Zusammenhang mit dem Amoklauf von Münster gibt es nicht, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Ob es sich bei dem Vorfall in Ost-Brandenburg um einen Unfall oder eine vorsätzliche Tat handelte, konnte die Polizei nach wie vor nicht sagen. Der Fahrer des Geländewagens war zunächst mit seinem Fahrzeug entkommen. Am Samstagnachmittag meldete sich der 25-jährige Verdächtige bei der Polizei. Er habe sich zu den Tatvorwürfen nicht geäußert, hieß es. Nach der Vernehmung kam er wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen zum konkreten Tathergang sowie zu einem möglichen Motiv dauerten gegenwärtig an, hieß es seitens der Polizei.

Der Mann soll am Freitagnachmittag mit einem Alkoholwert von 1,17 Promille an der Puschkinpromenade zunächst Polizisten beleidigt und rechtsgerichtete Parolen gerufen haben. Jetzt müsse ermittelt werden, ob er tatsächlich am Steuer des Wagens gesessen habe, hieß es. Dazu seien Zeugen befragt worden.

Ermittlungen ergaben, dass es in der Umgebung vor dem Vorfall eine Prügelei gegeben haben dürfte. Ob zwischen den Ereignissen ein Zusammenhang besteht, wurde noch geprüft.

Quelle: Apa/Dpa/Ag.

Aufgerufen am 20.11.2018 um 06:44 auf https://www.sn.at/panorama/international/in-cottbus-in-fussgaenger-gerast-verdaechtiger-stellte-sich-26424550

Kommentare

Schlagzeilen