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Indisches Gericht bestätigte Todesstrafe für Vergewaltiger

Indiens oberster Gerichtshof hat die Todesurteile gegen drei Vergewaltiger bestätigt. Die Männer waren an der tödlichen Gruppenvergewaltigung einer Studentin in der Hauptstadt Neu Delhi im Jahr 2012 beteiligt.

Nach Angaben eines Anwalts der Beschuldigten wiesen die Richter Anträge der drei Verurteilten zurück, die Todesstrafe in eine lebenslange Haft umzuwandeln. Nach Ansicht des Gerichts gebe es keine neuen Informationen, die für eine Überprüfung des Urteils sprächen, so der Anwalt. Ein vierter Verurteilter wolle ebenfalls einen Antrag stellen.

Die junge Frau war am 16. Dezember 2012 in einem Bus entführt und darin von sechs Männern vergewaltigt und gefoltert worden. Sie starb knapp zwei Wochen später an ihren inneren Verletzungen. Das Verbrechen löste eine nie dagewesene Protestwelle aus. Tausende junge Inder demonstrierten gegen sexuelle Übergriffe. Einer der Täter nahm sich das Leben. Ein weiterer wurde zu einer Jugendstrafe verurteilt, weil er zum Tatzeitpunkt noch minderjährig war.

Quelle: Apa/Dpa

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