International

Inselvolk tötete Missionar: "Sein Eindringen war ungeheuer respektlos"

Wenig ist bekannt über das Inselvolk der Sentinelesen. Nachdem die Ureinwohner einen illegal in ihr Schutzgebiet eingedrungenen US-Missionar mit Pfeilen erschossen, wurde die Welt auf sie aufmerksam - ein Umstand, den diese Menschen eigentlich vermeiden wollen. Eine Spurensuche in verbotenen Gebieten.

Auf den Andamanen ist offenbar ein Missionar im Pfeilhagel gestorben. SN/AP
Auf den Andamanen ist offenbar ein Missionar im Pfeilhagel gestorben.

"Es sollte lange vorüber sein, dass wir anderen Menschen in kolonialer Denkweise unsere Lebensart aufzudrängen versuchen", sagt Claudia Augustat. Die Kuratorin der Südamerika-Sammlung im Weltmuseum Wien ist Expertin für Völker, die sich freiwillig entschlossen haben, "unkontaktiert" zu bleiben, also keinen Kontakt mit ihrer Umwelt zu pflegen. Nicht zu Leuten in Dörfern oder Städten, nicht zu Touristen, nicht einmal zu Nachbarstämmen. Und - wie seit vergangener Woche klar ist - auch nicht zu christlichen Missionaren, die sich unerlaubt Zutritt zu einer ...

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Aufgerufen am 26.11.2020 um 02:35 auf https://www.sn.at/panorama/international/inselvolk-toetete-missionar-sein-eindringen-war-ungeheuer-respektlos-61484131