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Italien: Zahl der Toten in verschüttetem Hotel gestiegen

Die Zahl der Todesopfer in dem von einer Lawine verschütteten Hotel in Mittelitalien ist auf sieben gestiegen. Am Montagnachmittag wurde die Leiche einer Frau geborgen, berichteten italienische Medien. Die Leiche wurde in einem Raum nahe der Küche des Restaurants gefunden. Am Sonntag war die Leiche eines Mannes lokalisiert worden, die noch geborgen werden muss.

Hoffnung auf weitere Überlebende schwindet.  SN/APA (AFP)/FILIPPO MONTEFORTE
Hoffnung auf weitere Überlebende schwindet.

Nach der Bergung der siebenten Leichen sinkt die Zahl der Vermissten auf 22. Aus dem unter Schneemassen begrabenen Hotel gab es seit längerer Zeit kein Lebenszeichen mehr. "Wir haben noch Hoffnungen, dass Menschen am Leben sind", betonte Zivilschutzchef Fabrizio Curcio

Die italienischen Rettungseinheiten haben indes am Montag Unterstützung aus Österreich erhalten. Rettungsmannschaften aus Tirol, sowie des Südtiroler Bergrettungsdienstes trafen am Unglücksort ein. Hinzugezogen wurden auch Feuerwehrmannschaften aus Bozen und Brixen, die mit Schneeräumfahrzeugen auf den stark verschneiten Straßen in der Region Abruzzen sowie in der Provinz Ascoli Piceno eingesetzt werden sollten. Sie dürften bis kommenden Donnerstag in der Region helfen, berichteten italienische Medien.

Gerettet werden konnten am Montag drei Tierleben: Die Hundewelpen der Eigentümer des Hotels sind wohlauf in einem Heizungsraum gefunden worden. Rettungseinheiten mussten eine Mauer einschlagen, um sie zu bergen. Die im Dezember geborenen Welpen, drei weiße Abruzzen-Schäferhunde, wurden Tierärzten anvertraut, berichteten italienische Medien.

Quelle: APA

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