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Italienische Lotterie muss Spielsüchtigen entschädigen

Der italienische Staat muss einem Spieler Entschädigung zahlen, der im vergangenen Jahr 3.000 Euro für Rubbellose ausgegeben hat. 255 Mal versuchte der Mann aus dem süditalienischen Salerno sein Glück, ohne jedoch einen einzigen Cent zu gewinnen. Daraufhin beschloss er den Gang vors Gericht, berichteten italienische Medien.

Der Mann klagte, dass auf den Rubbellose der staatlichen "Lotteria Italia" die Gewinnmöglichkeiten nicht angegeben seien. Außerdem werde nicht vor Gefahren der Spielsucht gewarnt. Ein Richter der Stadt Vallo della Lucania urteilte daraufhin, dass die Lotterie dem Spielsüchtigen die 3.000 Euro zurückerstatten muss, die er für die Rubbellose ausgegeben hat.

Quelle: APA

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