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Italiens Umweltminister schlägt UNESCO-"Grünhelme" vor

Der italienische Umweltminister Sergio Costa will der UNESCO diese Woche einen Vorschlag zur Einrichtung von "Grünhelmen" vorlegen, die auf internationaler Ebene zum Umweltschutz beitragen sollen. "Die ersten informellen Kontakte mit der UNESCO waren bisher ermutigend", so Costa im Interview mit der römischen Tageszeitung "La Repubblica".

Costa will "Grünflächen des Planeten verteidigen" SN/APA (AFP)/ALBERTO PIZZOLI
Costa will "Grünflächen des Planeten verteidigen"

"Wir wollen ein Netz von Kompetenzen aufbauen, um die Grünflächen des Planeten zu verteidigen", sagte der Umweltminister. Italien habe diesbezüglich viele Kompetenzen, unter anderem angesehene Forschungszentren und im Umweltschutz aktive Universitäten.

Italien sei das Land mit den meisten UNESCO-Weltstätten. Über ein Viertel des italienischen Gebiets sei umweltgeschützt. Die UNESCO sei ideal, um auf internationaler Ebene Initiativen zum Umweltschutz zu koordinieren, sagte der Minister.

Costa ist seit Anfang Juni Umweltminister. Er ist ein ehemaliger Carabinieri-General, der sich stark im Kampf gegen die sogenannten Ökomafia engagiert hat. Er wurde als Umweltminister von der Fünf-Sterne-Bewegung vorgeschlagen, die einen stark umweltfreundlichen Kurs eingeschlagen hat.

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