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Kärntner mit dramatischen Verbrennungen in Spital in Italien

Ein 49-jähriger Kärntner, der am Montag nach einem Autobrand mit schweren Verbrennungen in ein Spital der norditalienischen Adria-Stadt Cesena eingeliefert wurde, kämpft um sein Leben. Sein Zustand sei "dramatisch", berichteten die behandelnden Ärzte laut Thomas Schnöll, dem Sprecher des Außenministeriums in Wien, am Dienstag. Die Angehörigen des Mannes, wurden informiert.

Der Kärntner war am Montagvormittag in Castel Maggiore nahe Bologna unterwegs, als einige Benzinflaschen auf dem Beifahrersitz Feuer fingen, berichteten italienische Medien. Die Feuerwehr vermutete, dass die Benzinflaschen in Brand gerieten, nachdem sich der Österreicher eine Zigarette angezündet hatte, berichteten die Carabinieri der APA. Vermutet wird weiter, dass der Kärntner den Tank eines Mopeds auffüllen wollte und deswegen die Benzinflaschen bei sich hatte.

Der Mann konnte trotz der Flammen noch aus dem Auto aussteigen und Hilfe rufen. Er nannte seinen Namen und seine Staatsangehörigkeit. Da jedoch keine Dokumente gefunden wurden, war die Identifizierung für die italienischen Behörden schwierig. Der Kärntner wurde mit dem Hubschrauber in das Krankenhaus von Cesena geflogen, wo er mit Verbrennungen dritten Grads auf 90 Prozent der Körperfläche eingeliefert wurde.

Quelle: APA

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