Verrückt

Kanadischer Münzamt-Angestellter schmuggelte Gold im Po

Für den dreisten Gold-Diebstahl ist ein Angestellter des kanadischen Münzamts zu einer Haft- und Geldstrafe verurteilt worden. Der Mann soll insgesamt 22 Goldklumpen beim Reinigen und Einschmelzen von Gold abgezwackt und unentdeckt in seinem Po aus dem Sicherheitstrakt gebracht haben, wie der Sender CBC am Donnerstag (Ortszeit) berichtete.

Der Betrug flog auf.  SN/APA (Symbolbild/dpa)/Sid Astbury
Der Betrug flog auf.

Ihm gelang es, einen Großteil des Goldes an einen Händler in Ottawa zu verkaufen. Nach Berechnungen des Amtes stahl er so Edelmetall im Wert von 190.000 Kanadischen Dollar (135.000 Euro). Laut CBC wollte der Mann damit ein Haus auf Jamaika sowie ein Boot in Florida finanzieren.

Der Diebstahl flog auf, weil eine Bankangestellte stutzig wurde, als der Mann sich zwei Checks des Goldhändlers in fünfstelliger Höhe in bar auszahlen lassen wollte. Der Richter brummte ihm 30 Monate Gefängnis auf. Zudem soll der Mann innerhalb von drei Jahren den Wert des Goldes zurückzahlen.

Quelle: Apa/Dpa

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