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Koreanerin überlebte sechs Tage in australischer Schlucht

Nach sechs Tagen haben Rettungskräfte in Australien eine vermisste südkoreanische Touristin lebend aus einer tiefen Schlucht geborgen. Die 25-Jährige wurde nach Behördenangaben am Donnerstag im Bundesstaat Queensland gerettet. Ein Hubschrauber habe die nur leicht verletzte Frau, die ohne Essen und bei nächtlichen Temperaturen von weniger als zehn Grad ausgeharrt hatte, in ein Krankenhaus gebracht.

Die 25-Jährige war laut Polizei am 1. Juni verschwunden, nachdem sie Freunden gesagt hatte, sie wolle auf den Tyson-Berg klettern. Nach ihrer Rettung berichtete die Südkoreanerin den Einsatzkräften, sie sei beim Fotografieren ausgerutscht und in die Tiefe gestürzt. Eigenständig habe sie sich nicht aus der Schlucht retten können. Ein Suchkommando von Polizei, Armee und Rettungskräften entdeckte die Vermisste am Mittwoch.

Helfer hatten zuvor kaum noch mit dem Überleben der Frau gerechnet. Noch nie zuvor habe ein Mensch so lange unter diesen Bedingungen überlebt, sagte die Notärztin Hannah Gaulke. Die 25-Jährige habe nach dem Absturz nur das Wasser getrunken, das von einem nahen Wasserfall die Felsen herunter rann. Dennoch sei ihr körperlicher und psychischer Zustand gut.

Quelle: Apa/Ag.

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