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Kreuzfahrtschiff mit vielen Fällen legte in Uruguay an

Ein Kreuzfahrtschiff mit zahlreichen Coronavirus-Infizierten an Bord ist in den Hafen der uruguayischen Hauptstadt Montevideo eingelaufen. Nach dem Anlegen am Freitag sollten nach Angaben der uruguayischen Regierung 112 Passagiere der "Greg Mortimer" in der Nacht auf Samstag in einem mit medizinischem Gerät ausgestatteten Flugzeug in die australische Stadt Melbourne ausgeflogen werden.

Abtransport von Passagieren im Hafen von Montevideo SN/AFP/PEDRO UGARTE
Abtransport von Passagieren im Hafen von Montevideo

Fast 60 Prozent der mehr als 200 Menschen an Bord waren zuvor positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Acht Erkrankte wurden bereits in Krankenhäuser in Montevideo verlegt. Auf dem Schiff befanden sich ursprünglich mehr als 210 Menschen, die meisten Passagiere stammten aus Australien und Neuseeland.

Das Schiff war dem australischen Sender ABC zufolge Mitte März für eine Reise in die Antarktis in See gestochen, lag aber seit dem 21. März nahe Montevideo vor Anker. In dem südamerikanischen Land habe es nicht anlegen dürfen.

Uruguays Außenminister Ernesto Talvi sagte Medienberichten zufolge am Freitag, einige Menschen von der "Greg Mortimer" müssten zunächst in Quarantäne auf dem Schiff bleiben.

Quelle: Apa/Dpa

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