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Lage in indischen Flutgebieten bleibt gefährlich

Die Situation in den Überschwemmungsgebieten im Nordosten Indiens bleibt angespannt. Am Dienstag ist die Zahl der Toten bei den diesjährigen Monsun-Unwettern in der Region auf 81 Personen gestiegen.

Lage in indischen Flutgebieten bleibt gefährlich SN/apa (epa)
Dauerregen in Mumbai.

Premierminister Singh hatte sich am Montag ein Bild von der Lage entlang des Flusses Brahmaputra gemacht und den Betroffenen Soforthilfe in Höhe von umgerechnet mehr als 71 Millionen zugesagt. Nach Regierungsangaben mussten rund zwei Millionen Menschen vorübergehend ihre Dörfer verlassen. Etwa ein Viertel von ihnen kam in staatlichen Auffanglagern unter.

Bei Landwirten im Norden und Westen Indiens wächst unterdessen nach Medienberichten die Angst vor einer neuen Dürre. Grund dafür sei der um etwa zwei Wochen verspätete Beginn der Regenzeit in diesen Landesteilen. Der Monsun in Südasien beginnt im Juni und dauert bis Ende September. In diesem Zeitraum wandert das Regengebiet vom Süden des indischen Subkontinents in Richtung Norden.

Quelle: Apa/Dpa

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