Verrückt

Mann wurde fälschlich für tot erklärt

In Rumänien ist ein Mann fälschlicherweise für tot erklärt und erst Monate nach seinem Einspruch wieder für lebendig erklärt worden. Ein Gericht in der Stadt Barlad im Nordosten Rumäniens erklärte die Sterbeurkunde von Constantin Reliu im zweiten Anlauf für ungültig. Ein anderes Gericht hatte dies im März noch abgelehnt, obwohl der 63-Jährige quicklebendig vor den Richtern erschienen war. Reliu hatte Rumänien Anfang der 1990er-Jahre verlassen, um in der Türkei als Koch zu arbeiten. Als er im Jänner in sein Heimatland zurückkehrte, gab es ihn offiziell nicht mehr: Seine Ehefrau hatte ihn vor zwei Jahren für tot erklären lassen, weil er sich nicht mehr bei ihr gemeldet hatte.

Zwar gaben ihm die Richter nun recht, er muss aber noch einen Monat warten, bis er wieder offiziell als Lebender gilt: Jeder, der Zweifel an seiner Existenz anmelden will, kann die Gerichtsentscheidung noch 30 Tage lang anfechten.

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