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Mehr als 1,5 Millionen Coronavirus-Infektionen weltweit

Die Zahl der weltweit nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen hat die Marke von 1,5 Millionen überschritten. Die meisten bekannten Infektionen mit mehr als 420.000 Fällen gibt es in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, schreibt die Universität Johns Hopkins in Baltimore. In Folge der Pandemie wurden rund um den Globus bereits mehr als 87.700 Corona-Tote verzeichnet.

Meisten bekannten Infektionen in den USA SN/APA (Symbolbild/dpa)/Sven Hoppe
Meisten bekannten Infektionen in den USA

An zweiter Stelle der Infektionen folgte Spanien mit rund 150.000. In Italien waren es rund 140.000. Dahinter folgten Frankreich, Deutschland, China und der Iran. Die Zahlen lassen sich wegen der unterschiedlichen Testquote und einer hohen Dunkelziffer jedoch nur begrenzt vergleichen.

Unter den am stärksten von der Lungenkrankheit Covid-19 betroffenen Ländern registrierte die Universität den höchsten Anteil an Coronavirus-Toten relativ zur Bevölkerungszahl bisher in Spanien. Dort starben demnach rund 30 Menschen pro 100.000 Einwohner nach einer Infektion. In Italien waren es 28, in den USA waren es 3,9 Todesfälle pro 100.000 Einwohner.

Stark gestiegen ist zuletzt die Zahl der Todesfälle in Belgien. Am Mittwoch starben 283 Menschen an Covid-19. Die Gesamtzahl der Toten liegt in dem Elf-Millionen-Einwohner-Land demnach bei 2.523.

Im Iran wiederum ist die Zahl der mit oder an einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen auf mehr als 4.000 gestiegen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Donnerstag erlagen zuletzt weitere 117 Menschen der Lungenkrankheit Covid-19, womit sich die Zahl der Toten auf 4.110 erhöhte.

Unterdessen wurde in Somalia der erste Corona-Todesfall registriert. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, starb ein 52-jähriger Somalier an der Infektion mit dem neuartigen Virus. Zudem sei bei vier Patienten das Virus nachgewiesen worden, die zuvor nicht ins Ausland gereist waren. Damit habe die Ausbreitung der Krankheit innerhalb des Landes begonnen, erklärte das Ministerium.

Bisher wurden in 52 afrikanischen Ländern insgesamt mehr als 10.200 Infektionsfälle registriert. 492 der Erkrankten starben, wie das Afrikanische Zentrum für Krankheitskontrolle und Prävention am Dienstag mitteilte.

China verzeichnet den zweiten Tag in Folge einen leichten Anstieg bei den Neuinfektionen. Am Mittwoch seien 63 neue Fälle registriert worden, einer mehr als am Vortag, teilen die Gesundheitsbehörden mit. Bei 61 der neuen Fälle handle es sich um Reisende, die aus Übersee nach China gekommen seien. Das sei der höchste Wert seit dem 25. März. Insgesamt seien nunmehr 81.865 Corona-Fälle in Festland-China bestätigt worden.

Südkoreas Gesundheitsbehörden meldete hingegen die wenigsten Neuinfektionen seit sieben Wochen. Am Mittwoch seien 39 Fälle nachgewiesen worden, teilten die Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention mit. Zuletzt hatten die erfassten Infektionen bei etwa 50 täglich gelegen. Ein deutlicher Abwärtstrend stellte sich bereits im Verlauf des vergangenen Monats ein, nachdem Ende Februar mit mehr als 900 Neuerkrankungen innerhalb von 24 Stunden ein Höhepunkt registriert wurde.

Bisher wurden im Land 10.423 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Es wurden 204 Todesopfer in Verbindung mit dem Virus gebracht. Südkorea gilt wegen seines rigiden Testprogramms als Vorbild bei der Bekämpfung des Virus. Knapp 7.000 Menschen, die sich infiziert hatten, gelten als genesen.

Die Webseite der Forscher der Universität Johns Hopkins wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand bestätigter Infektionen als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der US-Gesundheitsbehörde CDC.

Quelle: Apa/Dpa

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