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Mehr als 2700 Menschenschmuggel-Opfer in Südamerika gerettet

Bei einem koordinierten Einsatz der internationalen Polizeibehörde Interpol sind in Südamerika mehr als 2.700 Menschen aus den Fängen von Menschenschmugglern befreit worden. Wie Interpol am Donnerstag mitteilte, konzentrierte sich der Einsatz zunächst auf drei Flughäfen in den Städten Buenos Aires in Argentinien, Sao Paulo in Brasilien und Bogota in Kolumbien.

Die Airports galten als mögliche Drehkreuze für den Menschenhandel. Der Einsatz, an dem 25 Länder beteiligt waren, führte laut Interpol schließlich zu 134 Festnahmen sowie zur Zerschlagung von sieben Netzwerken des organisierten Verbrechens. Unter den Befreiten waren hunderte Menschen, die zu Prostitution oder Sklavenarbeit gezwungen wurden, darunter auch dutzende Jugendliche.

Der Spartacus III. genannte Einsatz hatte zwei gleichnamige Vorgänger (I. und II.) in den Jahren 2012 und 2014. Auch damals konnten bereits mehr als 1.000 Opfer von Menschenhändlern befreit werden.

Quelle: Apa/Ag.

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