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Mindestens 17 Tote bei neuem Grubenunglück in China

Bei einem neuen Grubenunglück in China sind mindestens 17 Bergleute ums Leben gekommen. Mehrere weitere seien nach einer Explosion in einer Kohlemine in Chifeng im Norden des Landes unter Tage eingeschlossen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag. Das Unglück ereignete sich nur vier Tage nach einem Bergwerksunfall in der Stadt Qitaihe mit mindestens 21 getöteten Kumpeln.

Mindestens 17 Tote bei neuem Grubenunglück in China SN/robert ratzer
Tragisches Bergwerksunglück (Symbolbild).

Ein weiterer Bergarbeiter ist noch in der nicht registrierten Kohlegrube gefangen, wie Xinhua berichtete. Die Rettungsarbeiten liefen weiter, hieß es. Der Leiter des Bergwerks in Qitaihe und drei weitere Manager würden von der Polizei verhört. Angesichts der jüngsten Grubenunfälle gebe es eine landesweite Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen.

Chinas Gruben gelten als die gefährlichsten der Welt. Jedes Jahr kommen hunderte Bergleute ums Leben, 2015 waren es offiziellen Zahlen zufolge knapp 600. Schlechte Sicherheitsvorkehrungen und mangelnde Aufsicht gelten häufig als Ursachen.

Erst Anfang November waren bei einer Gasexplosion in einer Kohlegrube nahe der südwestchinesischen Stadt Chongqing 33 Bergleute gestorben. China ist der weltgrößte Kohleproduzent und auch der größte Konsument.

Quelle: Apa/Dpa

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