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Mindestens 23 Tote nach Fährunglück in Indonesien

Bei einem Fährunglück in Indonesien sind am Sonntag mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen.

Spurensuche auf der verbrannten Fähre. SN/APA/AFP/DYAHFRAGMA
Spurensuche auf der verbrannten Fähre.

Wie die Katastrophenschutzbehörde mitteilte, geriet das Schiff mit mehr als 200 Menschen an Bord vor der Küste der Hauptstadt Jakarta in Brand.

194 Menschen wurden den Angaben zufolge nach dem Unglück gerettet, die Rettungskräfte suchten aber noch nach 17 Vermissten.

Das Schiff war auf dem Weg von Jakarta zur 50 Kilometer entfernten Touristeninsel Tidung, als es aus zunächst ungeklärter Ursache in Brand geriet. Wie viele Menschen genau an Bord waren, blieb vorerst ebenfalls unklar. Laut der Passagierliste seien rund 100 Menschen an Bord gewesen, sagte der Behördensprecher Sutopo Purwo Nugroho. Das sei aber "offensichtlich falsch". Die Suche werde daher fortgesetzt.

Indonesien ist mit seinen mehr als 17.000 Inseln stark auf den Bootsverkehr angewiesen. Allerdings kommt es wegen niedriger Sicherheitsstandards immer wieder zu Unglücken. Im vergangenen November kamen mindestens 54 Menschen ums Leben, als ein Schnellboot mit 98 Passagieren und drei Besatzungsmitgliedern an Bord auf ein Riff auffuhr und sank. Das völlig überfüllte Boot sollte Arbeiter von Malaysia nach Batam, eine indonesische Insel südlich von Singapur, bringen.

(Apa/Ag.)

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