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Mindestens 58 Tote in Nepal durch Erdrutsche und Hochwasser

Bei landesweiten Überschwemmungen und Erdrutschen sind in Nepal mindestens 58 Menschen ums Leben gekommen. Rund 20 weitere Menschen galten am Mittwoch noch als vermisst, wie ein Sprecher des Innenministeriums sagte. Die Armee sei zur Evakuierung zahlreicher überfluteter Dörfer entsandt worden.

Heftiger Monsunregen hatte Bäche und Flüsse im ganzen Land über die Ufer treten lassen. Vom Militär veröffentlichte Aufnahmen zeigen, wie Dorfbewohner auf Dächern verzweifelt auf ihre Rettung warten. Währenddessen stieg das Wasser weiter.

Im Verlauf der Monsun-Regen, die von Juli bis September dauern, sterben in Nepal jährlich Hunderte Menschen. Die Erdrutschgefahr ist zuletzt gestiegen, weil schwere Erdbeben im vergangenen Jahr die Berge des Himalaya-Staates spröde gemacht haben. Außerdem leben viele Menschen nach den Erdbeben immer noch in Zelten und provisorischen Hütten.

Quelle: Apa/Dpa

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