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Mindestens elf Tote bei Grubenunglück in Kolumbien

Bei einem Grubenunglück in Kolumbien sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Zwei Mensch wurden noch vermisst, wie die Rettungsdienste am Samstagabend mitteilten. Das Unglück ereignete sich in der Gemeinde Cucunuba im Departamento Cundinamarca, etwa 90 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bogota.

Nach Angaben der Nationalen Bergbaubehörde (ANM) wurde das Unglück in der "illegalen Kohlegrube" am Freitag durch eine Methangasexplosion verursacht. An den Rettungsarbeiten waren mehr als 50 Helfer und sieben Ingenieure beteiligt. Präsident Juan Manuel Santos übermittelte über den Kurzbotschaftendienst Twitter seine "Solidarität mit den Opfern".

Die Zahl illegaler Minen hat in Kolumbien in den vergangenen Jahren zugenommen. Laut ANM gab es in den ersten fünf Monaten dieses Jahres 28 Zechenunglücke, drei Fünftel davon in Kohlegruben. Dabei starben 23 Menschen, 33 weitere wurden verletzt. 2016 wurden 114 Unglücke mit 124 Toten registriert.

Quelle: Apa/Ag

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