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Mindestens sechs Tote bei Waldbränden im Süden Chiles

Bei den schweren Waldbränden im Süden Chiles sind nach jüngsten Angaben mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Vier Feuerwehrleute und zwei Polizisten seien im Einsatz gestorben, sagte Innenminister Mario Fernandez am Mittwoch.

Schwere Waldbrände toben im Süden Chiles.  SN/APA (AFP)/PABLO VERA LISPERGUER
Schwere Waldbrände toben im Süden Chiles.

Nachdem in den vergangenen Tagen bereits drei Feuerwehrleute getötet worden waren, starben am Mittwoch drei weitere Einsatzkräfte. Die beiden Polizisten wurden demnach tot in einem Fluss gefunden, ein weiterer Feuerwehrmann kam bei dem Versuch ums Leben, eine Familie aus ihrem Haus nahe der Stadt Constitucion in Sicherheit zu bringen.

Den Bränden fielen nach Behördenangaben bisher rund 238.000 Hektar Land zum Opfer, gut 4.000 Bewohner der dünn besiedelten Region mussten ihre Häuser verlassen. Staatschefin Michelle Bachelet hatte am Dienstag bei einem Besuch im Katastrophengebiet weitere Finanzhilfen für die betroffenen Regionen angekündigt. Die Waldbrände in Chile wüten seit einer Woche an zahlreichen Orten. Die am stärksten betroffenen Gebiete sind O'Higgins und El Maule.

Quelle: Apa/Ag.

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