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Mindestens sieben Tote bei Gebäudeeinsturz in Indien

Nach dem Einsturz eines im Bau befindlichen Geschäftsgebäudes in Indien sind sieben Menschen gestorben. Bis zu 30 weitere könnten noch unter den Trümmern gefangen sein. Das bestätigte die Polizei am Donnerstag in der Stadt Kanpur im Norden Indiens.

Bei den Todesopfern und Vermissten handelt es sich demnach um Bauarbeiter, die im sechsten Stockwerk des unfertigen Gebäudes arbeiteten, als es am Mittwoch einstürzte. Das Unglück passierte im Stadtteil Jajmau. "Bisher konnten wir 22 Menschen aus den Trümmern befreien", sagte Polizeisprecher Ajit Singh. "Einige von ihnen sind schwer verletzt."

Wie viele Menschen noch im Gebäude gefangen waren, konnte Singh nicht mit Sicherheit sagen. Man stütze sich auf Angaben der Geretteten, die stark variierten. Alok Singh vom Katastrophenschutz NDRF sagte, dass die Rettungsarbeiten nur sehr langsam voranschritten: "Wir können keine Maschinen dafür einsetzen, solange nicht klar ist, dass keine weiteren Menschen mehr unter den Trümmern gefangen sind."

Zur Einsturzursache machten die Behörden bisher keine Angaben. Laut ersten Untersuchungen könnten mangelhafte Baumaterialien und -standards der Auslöser gewesen sein, wie die Zeitung "Times of India" berichtete. Die Polizei erstattete Anzeige gegen den Besitzer des Gebäudes und den von ihm beauftragten Bauunternehmer.

Quelle: Apa/Dpa

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