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Mindestens zwei Tote bei Bergschlag in Kohlegrube in China

Bei einem Bergschlag in einer Kohlegrube in Ostchina sind mindestens zwei Kumpel ums Leben gekommen. Weitere 20 wurden unter Tage vermisst. Wie chinesische Staatsmedien am Sonntag berichteten, ereignete sich das Unglück am Samstagabend in einer Grube im Kreis Yuncheng in der Provinz Shandong. Die Belüftung der Schächte sei inzwischen wiederhergestellt worden. Die Rettungsarbeiten seien angelaufen.

Unter Bergschlag werden schlagartige Spannungsentladungen der Gesteinsschichten als Folge des Bergbaus verstanden. Solche Bewegungen und Zusammenbrüche in Gesteinshohlräumen zählen zu den schwer vorhersehbaren und lebensbedrohlichen Gefahren des Bergbaus. China ist der weltgrößte Produzent und Konsument von Kohle.

Ohnehin gelten Chinas Gruben als die gefährlichsten der Welt. Jedes Jahr kommen Tausende Kumpel ums Leben - im Verhältnis mehr als in anderen Teilen der Welt. Häufig werden schlechte Sicherheitsvorkehrungen, mangelnde Aufsicht und auch Günstlingswirtschaft mit lokalen Behörden angeprangert. Über viele Unglücke wird nicht einmal berichtet.

Quelle: Apa/Dpa

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