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Mindestens zwei Tote bei Goldminen-Einsturz in Simbabwe

Beim Einsturz einer Goldmine sind in Simbabwe mindestens zwei Menschen getötet worden. Etwa 20 weitere Arbeiter seien vermutlich unter Tage eingeschlossen, teilten die Polizei und Staatsmedien mit. Der Vorfall ereignete sich demnach in der Nacht zu Donnerstag in einer Goldmine in der Stadt Kwekwe, etwa 200 Kilometer westlich der Hauptstadt Harare.

Die Behörden seien alarmiert worden, nachdem die illegal arbeitenden Bergleute am Ende ihrer Schicht nicht zurückgekehrt waren. Zwei Bergarbeiter kamen bei dem Einsturz eines Schachts in der Goldmine ums Leben, ein weiterer sei verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP. Es blieb zunächst unklar, ob die weiteren Vermissten bereits geborgen wurden.

"Bis jetzt wissen wir nicht, was wirklich passiert ist, und wie viele Menschen betroffen waren", sagte ein Sprecher des Bergbauministeriums. Ein Ermittlerteam sei in das betroffene Gebiet geschickt worden, fügte er hinzu.

Simbabwe ist reich an Bodenschätzen wie Gold, Platin, Kupfer und Diamanten. Der Bergbau ist daher eine wichtige Einnahmequelle des Landes. Der Staat im Süden Afrikas steckt aber seit Jahren in einer schweren Wirtschaftskrise.

Zudem arbeiten die Arbeiter oft illegal in den Minen, wo Unfälle nicht selten sind. Im vergangenen Jahr waren 24 Menschen in zwei nach Regenfällen überschwemmten Goldminen ums Leben gekommen. Dutzende Menschen hatten in den zwei stillgelegten Minen illegal nach Gold gesucht.

Quelle: Apa/Ag.

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