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Mindestens zwölf Tote bei schweren Überflutungen in Thailand

Nach heftigen Regenfällen und Überschwemmungen im Süden Thailands hat sich die Opferzahl weiter erhöht. Mindestens zwölf Menschen seien bisher ums Leben gekommen, teilten die Behörden am Samstag mit. Die Region werde weiter von schweren Regenstürmen erschüttert. Die Lage werde sich wohl erst zu Wochenbeginn bessern, erklärte die nationale Wetterbehörde.

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In den acht am schwersten betroffenen Provinzen sei mit Springfluten zu rechnen. In der Festlandprovinz Nakhon Si Thammarat reichte das Wasser in einigen Gebieten bis zu den Dächern. Viele Straßen waren dort überflutet, der regionale Flughafen wurde geschlossen. Auf den Urlauberinseln Ko Samui und Ko Phangan saßen zahlreiche Touristen wegen annullierter Flüge fest. Auf dem Festland kam es zu Ausfällen im Zug- und Busverkehr.

Die Regenzeit dauert in Thailand meist von Juni bis Oktober. Derart ergiebige Regenfälle im Jänner sind eher ungewöhnlich. Allerdings hatten ähnliche Regenstürme das Land bereits im Dezember heimgesucht, dabei starben mehr als 35 Menschen. Auch damals waren Ko Samui sowie die beliebte Ferienort Krabi an der Festlandküste betroffen.

Quelle: Apa/Ag.

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