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Mittelitalien kommt nicht zur Ruhe: Erneut Erdstöße

Mittelitalien kommt nicht zur Ruhe. Nach der heftigen Erdbebenserie am 18. Jänner sind in der Nacht auf Freitag zwei Erschütterungen der Stärken 4,0 und 4,4 in der Region Marken registriert worden. Das Epizentrum lag unweit der Stadt Macerata. Es gab mehrere Nachbeben, Schäden wurden keine gemeldet, berichteten italienische Medien

Zwei Wochen nach den letzten schweren Erschütterungen in Mittelitalien hat die Regierung am Donnerstag in Rom ein Maßnahmenpaket mit Hilfen verabschiedet. Damit soll mehr als eine Milliarde Euro für die betroffenen Regionen locker gemacht werden, berichtete Wirtschaftsminister Pier Paolo Padoan. Wegen der hohen Ausgaben für den Wiederaufbau, forderte das Kabinett von der EU die Möglichkeit zusätzlicher Ausgaben im Jahr 2017.

Die bürokratischen Abläufe für den Wiederaufbau werden vereinfacht, berichtete Padoan. Unternehmen in dieser Gegend sollen vorübergehend von der Steuerzahlung befreit, der Bau von Schulen im Erdbebengebiet vereinfacht werden. 21 neue Schulgebäude seien bereits in Planung, teilte Premier Paolo Gentiloni mit.

Quelle: APA

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