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Nach Tankerunglück Öl an Küsten im Süden Japans angeschwemmt

Das Anfang Jänner aus einem iranischen Tanker ausgelaufene Öl hat jetzt möglicherweise Inseln im Süden Japans erreicht. Ölklumpen seien an den Küsten von mindestens zehn Inseln angespült worden, darunter die Inseln Amami-Oshima und Yaku, teilte die Regierung der auf Kyushu gelegenen Präfektur Kagoshima am Freitag mit. Auf Amami-Oshima wurde zudem eine tote Grüne Meeresschildkröte entdeckt.

In dem Tanker "Sanchi" soll noch immer Öl sein SN/APA (AFP/TRANSPORT MINISTRY OF C
In dem Tanker "Sanchi" soll noch immer Öl sein

Auf den betroffenen Inseln in Südjapan haben Arbeiter damit begonnen, die ölverschmutzten Strände zu säubern. Die japanische Küstenwache sagte aber, sie habe noch keine Hinweise darauf, dass das Öl tatsächlich aus dem iranischen Tanker "Sanchi" stamme.

Der Tanker war am 6. Jänner etwa 300 Kilometer vor der Küste der chinesischen Metropole Shanghai mit dem Frachter "CF Crystal" aus Hongkong kollidiert und gesunken. Dabei sollen nach jüngsten Angaben der Behörden 113.000 Tonnen Leichtöl und 1.000 Tonnen Schweröl ausgelaufen sein. Zudem soll sich immer noch Öl in dem Wrack befinden. Bei dem Zusammenstoß waren 30 Iraner und zwei Bangladescher ums Leben gekommen, 21 weitere Seeleute wurden gerettet.

(Apa/Dpa)

Aufgerufen am 20.05.2018 um 12:11 auf https://www.sn.at/panorama/international/nach-tankerunglueckoel-an-kuesten-im-sueden-japans-angeschwemmt-24012913

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