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Neun Schülerinnen nach Brandstiftung in Kenia gestorben

Bei dem Brand im Schlafsaal einer Mädchenschule in Kenia sind nach jüngsten Angaben neun Schülerinnen getötet worden. Dies teilte Bildungsminister Fred Matiangi am Montag in Nairobi mit. Zudem sei nun sicher, dass es sich nicht um einen Unfall, sondern um Brandstiftung gehandelt habe. Die Polizei habe eine konkrete Spur. Die Schule bleibt zwei Wochen geschlossen.

Laut Matiangi, der auch amtierender Innenminister ist, starben zwei Mädchen an den schweren Verletzungen, die sie bei dem Brand in der Nacht auf Samstag erlitten hatten. Das Feuer war im Schlafsaal eines renommierten Gymnasiums im Stadtteil Kibera ausgebrochen. Die Schule besuchen mehr als tausend Mädchen im Alter von 14 bis 18 Jahren.

2016 waren in Kenia landesweit in mehr als hundert Schulen Brände gelegt worden. Gegen rund 150 Schüler und zehn Lehrer wurde Anklage erlassen. Die Regierung hielt Wut über Reformen gegen den weitverbreiteten Betrug bei Prüfungen für das Motiv der Brandstiftungen.

Quelle: Apa/Ag.

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