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Noch 23 Vermisste in von Lawine verschüttetem Hotel

Die Zahl der Todesopfer in dem von einer Lawine verschütteten Hotel in Mittelitalien ist auf sechs gestiegen. Am Sonntagnachmittag wurde die Leiche eines Mannes lokalisiert, berichteten italienische Medien. Die Rettungskräfte seien dabei, ihn zu bergen. Damit sinkt die Zahl der Vermissten auf 23. Aus dem unter Schneemassen begrabenen Hotel gab es seit längerer Zeit kein Lebenszeichen mehr.

Zahlreiche Helfer im Rettungseinsatz.  SN/APA (AFP)/HANDOUT
Zahlreiche Helfer im Rettungseinsatz.

"Wir haben noch Hoffnungen, dass Menschen am Leben sind", betonte Zivilschutzchef Fabrizio Curcio. Die Lage sei jedoch äußert schwierig, die Lawine enorm gewesen. "Es ist als ob 4.000 beladene Lkw, die 120.000 Tonnen schwer sind, aufs Hotel gerutscht wären", berichteten Experten nach Medienangaben.

"Es war wie eine Bombe. Plötzlich sind Pfeiler auf uns eingebrochen. Ich saß auf einem Diwan und ein Pfeiler hat ihn entzwei geteilt. Plötzlich standen wir zu dritt in einem Quadratmeter. Wir haben gebetet und Schnee gegessen. Nicht weit von uns hörten wir die Stimmen von Kindern, mit denen wir jedoch nicht sprechen konnten. Wir hatten riesige Angst", sagte Vincenzo Forti, einer der Überlebenden.

Samstagfrüh hatten die Helfer vier weitere Überlebende gerettet. Damit wurden insgesamt neun Menschen lebend aus dem Inneren des Hotels geborgen. Die Rettungsarbeiten wurden durch die Wetterbedingungen, Nebel und hohe Lawinengefahr erschwert. Hubschrauber hatten am Sonntag Probleme, den Unglücksort zu erreichen. Über die Hälfte des verschütteten Geländes sei nach Vermissten durchsucht worden.

Quelle: APA

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