International

"Nur dagegen sein stiftet keinen Sinn"

In einer krisenhaften Welt findet die Logotherapie von Viktor Frankl viel Anklang. Über Sinnsuche, Drogen und die Gefühle der Wutbürger.

"Nur dagegen sein stiftet keinen Sinn" SN/APA/AFP/JANEK SKARZYNSKI
Bei Pegida entlädt sich die Wut vor allem gegen etwas. AFP / JANEK SKARZYNSKI

Im SN-Gespräch zeigt der Logotherapeut und Inhaber des Viktor-Frankl-Lehrstuhls in Liechtenstein, Alexander Batthyány, auf, wie die Welt durch jeden Menschen besser werden könnte.
SN: Derzeit haben viele Menschen das Gefühl, dass sie zu kurz kommen. Ist das berechtigt?
Batthyány: Ja und nein. Das Gefühl, zu kurz zu kommen, ist weniger dem geschuldet, was wir nicht bekommen, als dem, was wir nicht geben. Und wenn alle nur darauf warten, dass die anderen etwas tun, dann warten wir ewig und fühlen uns nicht nur verarmt, sondern auch abhängig von anderen.

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