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Ölteppich nach Tankerunglück vor griechischer Insel

Nach einem Tankerunglück in der Nähe von Athen rechnen die Behörden mit monatelangen Aufräumarbeiten. Der Ölteppich erstreckte sich am Dienstag über 1,5 Kilometer und betraf zunächst die Bucht von Salamis. Der Öltanker "Agia Zoni II" war am Sonntagabend mit rund 2.500 Tonnen Treibstoff gesunken.

Es seien bereits vier Monate lange Aufräumarbeiten absehbar, sagte die Fischereibeauftragte von Athen, Voula Toutountzi. Wenn die Windrichtung umschlage, könne der gesamte Saronische Golf betroffen sein, warnte die Bürgermeisterin von Salamis, Isidora Nannou-Papathanassiou.

Zahlreiche Helfer waren am Dienstag damit beschäftigt, den Ölteppich einzudämmen und eine Bucht an der Südostküste der Insel Salamis zu reinigen. Die Behörden wiesen Fischer an, die Gewässer zu meiden. Tauchern gelang es, das Leck des 45 Jahre alten Schiffes abzudichten, wie die Küstenwache mitteilte. Der Schiffsrumpf sei sicher und der Betreiber habe einen Plan vorgelegt, um das restliche Öl abzupumpen. Wann damit begonnen werden könne, sei aber noch unklar, sagte eine Sprecherin der Küstenwache.

Die Ursache für die Havarie war zunächst unklar. Zur Zeit des Unglücks herrschte gutes Wetter. Dem Kapitän und dem ersten Maschinisten des Schiffs werden Fahrlässigkeit angelastet. Sie sind auf freiem Fuß, ihnen droht aber ein Prozess. Der Betreiber des Tankers legte nach Angaben der Küstenwache einen Plan vor, wie der verbleibende Treibstoff aus dem Wrack gepumpt werden soll.

Quelle: Apa/Ag.

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