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Ötzi-Museum in Bozen: Konkurrenz für Benko

Das Projekt des Tiroler Immobilieninvestors Rene Benko für ein neuen Standort für das "Ötzi"-Museum in Bozen bekommt Konkurrenz: Der Bozner Bauunternehmer Pietro Tosolini brachte ein in der Nähe des derzeitigen Museums stehendes Gebäude ins Spiel, das in seinem Besitz steht. Es liegt im Zentrum der Stadt. In unmittelbarer Nähe befinden sich etwa auch das Stadt-Museum und die Stadtbibliothek.

Aktuell ist Ötzi im Bozener Archöologiemuseum untergebracht SN/APA (dpa)/Südtiroler Museum
Aktuell ist Ötzi im Bozener Archöologiemuseum untergebracht

Das Projekt Tosolonis war am Montag im Büro eines Architekten vorgestellt worden. Die Gletschermumie ist derzeit im Archäologiemuseum untergebracht. Aus Platzgründen wird schon seit Längerem nach einer neuen Unterbringung gesucht.

Benkos Projekt beinhaltet die Unterbringung in einem futuristischen Bau am Virgl. In knapp zwei Minuten sollen die Besucher vom Bahnhofsbereich aus mit einer Seilbahn auf Bozens derzeit verlassenen Hausberg fahren können.

Das Projekt dazu stammt vom norwegischen Architektenteam Snohetta und umfasst den Museumsbereich, ein Restaurant, eine Konzertarena und die Bergstation der Seilbahn. Die über 5.000 Jahre alte Gletschermumie soll in einer Glaskuppel ausgestellt werden.

Gegen diesen Vorschlag regte sich allerdings Widerstand der Bozner Kaufleute. Sie sind dagegen, dass der "Mann aus dem Eis" aus der Stadt hinausverlegt wird. Sie fürchten, dass die Attraktivität der Altstadt unter der Aussiedlung leidet. Der Vorschlag von Benkos Signa Holding wurde von einer Kommission allerdings als der beste auserkoren

Quelle: APA

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