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Passagiere in wartenden indischen Zügen ausgeraubt

Passagiere von drei Zügen im nordindischen Staat Uttar Pradesh sind im Schlaf überfallen und ausgeraubt worden. Das bestätigte die Bahnpolizei. Demnach drang eine Bande von vier bis fünf Bewaffneten Mittwoch früh in die Züge ein, die kurz vor dem Bahnhof der Stadt Kanpur angehalten hatten, um auf ein freies Gleis zu warten.

"Die Männer gingen von Zug zu Zug und nahmen den Passagieren ihre Geldbörsen, Handtaschen und andere Wertgegenstände ab", sagte Bahnpolizei-Sprecher Ravi Gautam. "Die meisten Passagiere wurden im Schlaf überrascht." Laut lokalen Medien wurden bei dem Überfall bis zu sechs Menschen verletzt, die Polizei bestätigte zwei Verwundete.

Überfälle wie dieser kamen bis vor rund zehn Jahren häufiger in ärmeren Regionen Nord- und Zentralindiens vor, wurden aber in jüngster Zeit deutlich seltener. Uttar Pradesh stand auch damals im Zentrum der Überfälle. Das Bundesland ist das bevölkerungsreichste des Landes und gehört gleichzeitig zu den ärmsten. Die Kriminalitätsrate liegt über dem indischen Durchschnitt.

Quelle: Apa/Dpa

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