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Prozess zu A4-Flüchtlingsdrama in Kecskemet fortgesetzt

Mit der Anhörung von technischen und medizinischen Sachverständigen ist der Prozess gegen eine Schlepperbande, die für den Erstickungstod von 71 Flüchtlingen auf der Ostautobahn (A4) verantwortlich sein soll, ab Montag am Gericht im südungarischen Kecskemet fortgesetzt worden. An den vier anstehenden Verhandlungstagen sind laut Sprecher Szabolcs Sarközy auch Zeugen aus Österreich geladen.

Prozess nach Erstickungstod von 71 Flüchtlingen geht weiter SN/APA/GEORG HOCHMUTH
Prozess nach Erstickungstod von 71 Flüchtlingen geht weiter

Den insgesamt 14 Angeklagten - drei davon sind noch flüchtig - wird u.a. qualifizierter Mord und Schlepperei im Rahmen einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Es drohen hohe Haftstrafen.

Der Kühl-Lkw mit den Leichen wurde im August 2015 an der Autobahn bei Parndorf im Burgenland entdeckt. Die Flüchtlinge, darunter auch vier Kinder, sind darin nach Angaben der Staatsanwaltschaft innerhalb von eineinhalb bis zwei Stunden noch auf ungarischem Staatsgebiet erstickt.

Quelle: APA

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