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Rätsel um Babyleiche in Niedersachsen

Nach dem Fund einer Babyleiche in Niedersachsen, die am Samstag von Müllsammlern in einem Plastiksackerl auf einer illegalen Müllhalde entdeckt wurde, tappt die Polizei weiter im Dunkeln. Wie das Neugeborene - ein Bub - zu Tode kam, konnte bei einer ersten Obduktion nicht geklärt werden.

Die Polizei tappt weiter im Dunkeln.  SN/apa (dpa)
Die Polizei tappt weiter im Dunkeln.

Der Verwesungszustand des Körpers sei schon zu weit fortgeschritten gewesen, sagte Polizeisprecher Thomas Reuter am Sonntag. Nun soll eine komplexe Gewebeuntersuchung dabei helfen, Todesursache und Todeszeitpunkt zu klären. Die Auswertung dieser Untersuchung könne mehrere Wochen dauern.

"Der Rechtsmediziner hat uns keine großen Hoffnungen gemacht, dass wir noch rauskriegen, wie das Kind gestorben ist. Wir versuchen es, vielleicht haben wir ja Glück", sagte Reuter. Theoretisch könnte das Baby auch tot zur Welt gekommen sein. Hinweise auf die Eltern des Kindes gebe es bisher nicht.

Auf die Babyleiche war man bei einer großen Müllsammelaktion gestoßen, zu welcher der Landkreis Gifhorn am Samstagvormittag alle Einwohner aufgerufen hatte. 63 Ortschaften in der Region beteiligten sich, auch Vereine, die Kreisjugendfeuerwehr und ganze Schulklassen machten mit.

Quelle: Apa/Dpa

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