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Räuber erbeuteten in Indien 670.000 Euro aus fahrendem Zug

In einem filmreifen Coup haben Räuber in Indien umgerechnet mehr als 670.000 Euro aus einem fahrenden Zug erbeutet.

Räuber erbeuteten in Indien 670.000 Euro aus fahrendem Zug SN/APA (AFP)/ARUN SANKAR
Wachmannschaft bemerkte den Raub erst nach der Ankunft.

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, schnitten die Täter ein Loch in das Dach des Post-Waggons und entkamen unbemerkt mit ihrer Beute. Bei dem Geld handelte es sich um alte Scheine, die von der Bank of India zur Entsorgung in das südindische Chennai geschickt worden waren.

Insgesamt lagerten Scheine im Wert von 3,4 Milliarden Rupien (45,84 Mio. Euro) in dem Waggon. Die bewaffnete Wachmannschaft saß während der rund 300 Kilometer langen Zugfahrt im Nebenabteil, bemerkte aber nichts. Der Diebstahl wurde erst nach der Ankunft des Zugs in Chennai entdeckt.

Unklar war bis Mittwoch, auf welchem Teil der Strecke die Räuber zuschlugen und wie genau sie dabei vorgingen. Ein Ermittler sagte der Zeitung "The Hindu", die Gang habe sich womöglich schon vor der Abfahrt des Zugs in dem Post-Waggon versteckt und sich dann gemeinsam mit den Geldsäcken einschließen lassen.

Laut dem Leiter der Ermittlungen waren vermutlich sechs bis acht Männer an dem Raub beteiligt. Die gestohlenen Scheine sind demnach zwar alt und verschmutzt, aber noch gültig.

Quelle: Apa/Ag.

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