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Rund 169.400 Corona-Fälle in Deutschland

In Deutschland sind bis Sonntagvormittag mehr als 169.400 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das ist im Tages-Vergleich ein Anstieg von rund 1.100. Mindestens 7.435 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bisher bundesweit gestorben, ein 24-Stunden-Plus von 98. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur mit neuen Bundesländer-Zahlen hervor.

Es gibt eine hohe Dunkelziffer SN/APA (dpa)/Stephanie Pilick
Es gibt eine hohe Dunkelziffer

Die Reproduktionszahl lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Samstag bei 1,10. Das bedeutet, dass zehn Infizierte 11 weitere Personen anstecken. Damit ist der Wert deutlich höher als noch vor einigen Tagen. Das RKI schreibt dazu: Wegen statistischer Schwankungen könne noch nicht bewertet werden, ob es zu einem Wiederanstieg der Fallzahlen kommt.

Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 144.400 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben den Statistiken der Bundesländer zufolge Bayern mit mehr als 44.500 nachgewiesenen Fällen und mindestens 2.164 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 34.700 Fällen und mindestens 1.423 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 33.200 bestätigten Fällen und mindestens 1.542 Toten. Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert von Bundesland zu Bundesland.

Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 340,5 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 203,8. Allerdings ist die Anzahl der erfolgten Tests pro 100.000 Einwohner in den Bundesländern unterschiedlich hoch.

Quelle: Apa/Dpa

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