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Rund hundert Tote bei Überschwemmungen im Sudan

Bei Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen sind im Sudan in den vergangenen zwei Wochen rund hundert Menschen ums Leben gekommen. Außerdem seien tausende Häuser zerstört worden, teilte die Hilfsorganisation Roter Halbmond am Sonntag mit. Demnach starben allein 25 Menschen im östlichen Teilstaat Kassala, wo der Fluss Gash über die Ufer trat und tausende Menschen in die Flucht trieb.

Den Angaben zufolge waren in dem an der Grenze zu Eritrea gelegenen Teilstaat ganze Dörfer überschwemmt. 8000 Häuser seien in Kassala zerstört worden. Viele Menschen harrten auf Hügeln in behelfsmäßigen Hütten aus. Durch die Überschwemmungen war die wichtigste Straße vom Ostsudan in die Hauptstadt Khartum abgeschnitten.

UN-Organisationen hatten im Vorfeld vor einem Überschwemmungsrisiko im Sudan zwischen Juli und November gewarnt. Nach Angaben des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Hilfe (Ocha) waren neben Kassala vor allem die Bundesstaaten Sannar, Süd-Kordofan, West-Kordofan und Nord-Darfur betroffen.

Quelle: Apa/Ag.

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