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Schulen nach Erdbeben in Italien wieder geöffnet

Nach der Erdbebenserie in Mittelitalien Ende Oktober kehren die Menschen in den betroffenen Regionen langsam in den Alltag zurück. Seit Montag gehen Kinder und Jugendliche wieder in die Schule - in Norcia, südöstlich von Perugia, wurden dafür Fertighäuser aufgestellt. Auch in den Städten Ascoli Piceno, Macerata und San Benedetto startete der Unterricht.

Schulen nach Erdbeben in Italien wieder geöffnet SN/APA (AFP)/ALBERTO PIZZOLI
Das Beben verursachte Schäden von enormen Ausmaß.

"Ich bin froh, in die Schule zurückzukehren. Hier sehe ich meine Freunde wieder", sagte eine Schülerin der Nachrichtenagentur Ansa. Einige Freunde aber fehlten, sie wohnten mittlerweile nicht mehr in der Erdbebenregion. Von Normalität könne noch nicht die Rede sein, sagten Schüler der Zeitung "La Repubblica". Sie hätten immer noch Angst. Einige von ihnen leben seit den starken Erdbeben in Wohnwagen oder Notunterkünften.

"In die Schule zurückzukehren, ist maßgeblich, um nicht das Gefühl zu verlieren, einer Gemeinschaft anzugehören", schrieb die Bildungsministerin Stefania Giannini am Montag auf Twitter.

Der Erdstoß am 30. Oktober mit einer Stärke von 6,5 gilt als schwerster seit Jahrzehnten und hatte erhebliche Schäden angerichtet. Tausende Menschen sind seitdem obdachlos, der Zivilschutz spricht von 25.000 Hilfsbedürftigen. Die Region war bereits Ende August von einem schweren Beben getroffen worden, bei dem fast 300 Menschen starben.

Noch immer erschweren Nachbeben die Aufräumarbeiten und versetzen die Menschen in Angst: Allein in der Nacht auf Montag wurden mehr als 20 registriert. Kurz nach Mitternacht verzeichnete die nationale Erdbebenwarte ein Beben der Stärke 4.

Quelle: Apa/Dpa

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