International

Schwere Unwetter in Griechenland forderten einen Toten

Zum zweiten Mal binnen weniger Tage hat starker Regen schwere Schäden in weiten Teilen Mittelgriechenlands und auf der Halbinsel Peloponnes angerichtet. Windböen entwurzelten Bäume, Bäche wurden zu reißenden Strömen. In der Nähe der Ferienstadt Xilokastro starb ein Mann, als sein Auto von den Fluten erfasst wurde, wie das Staatsradio am Samstag berichtete.

Blitze lösten auf der Insel Thasos und in der Region der nordgriechischen Halbinsel Chalkidiki Waldbrände aus. In der Nähe der mittelgriechischen Stadt Lamia sind nach Angaben der Verkehrspolizei fast alle Landesstraßen wegen Gerölls auf der Fahrbahn gesperrt. Bereits am Mittwoch waren bei ähnlich schlimmen Regenfällen vier Menschen in Griechenland ums Leben gekommen.

Grund für die Unwetter ist nach Angaben von Meteorologen ein großes Tief, das sich über Süditalien und Griechenland festgesetzt hat: Es herrschten "tropische Zustände", sagte Meteorologe Thodoros Kolydas im Rundfunk. Bei Temperaturen von tagsüber um die 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit komme es immer wieder zu heftigen Schauern. 

Quelle: Apa/Dpa

Aufgerufen am 20.09.2018 um 12:58 auf https://www.sn.at/panorama/international/schwere-unwetter-in-griechenland-forderten-einen-toten-1077904

Schlagzeilen