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"Sea Watch-4" in Sizilien: Migranten durften von Bord

Nach Tagen auf See und über 48 Stunden nach der Ankunft im Hafen der sizilianischen Hafenstadt Augusta konnten 461 geretteten Migranten das Rettungsschiff "Sea Watch-4" verlassen. Dies twitterte die deutsche Hilfsorganisation"Sea Watch" am Montag.

150 unbegleitete Minderjährige wurden in mehreren Aufnahmezentren auf Sizilien zwischen Syrakus und Agrigent untergebracht. Ein Ägypter wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus eingeliefert. Die anderen Migranten gingen an Bord von drei Quarantäneschiffen im Hafen.

Das Rettungsschiff "Sea Watch-4" hatte am Freitag wegen des schlechten Wetters vor dem Hafen der sizilianischen Stadt Augusta Schutz gesucht. Das Schiff wartete tagelang auf eine Landegenehmigung. Das schlechte Wetter habe die 461 von Unterkühlung bedrohten Migranten schwer getroffen, berichtete die Hilfsorganisation.

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