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Sechs Tote durch schwere Unwetter im Südosten Spaniens

Bei den schweren Unwettern an der spanischen Mittelmeerküste sind seit Mittwochabend mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Die Leiche des sechsten Opfers, eines 41 Jahre alten Mannes, sei am Samstag in einem ländlichen Gebiet der Gemeinde Orihuela in der ostspanischen Provinz Alicante gefunden worden, teilten die Behörden mit.

Eine Wasserstraße im südspanischen Almoradí SN/AFP/JOSE JORDAN
Eine Wasserstraße im südspanischen Almoradí

Einsatzkräfte des Militärs und der Polizei hätten im überschwemmten Gebiet auch das Motorrad geborgen, mit dem der Mann unterwegs gewesen sei. Ministerpräsident Pedro Sánchez sprach auf Twitter der Familie des sechsten Opfers sein Beileid aus. Kurz vor einem Besuch der Unwetter-Regionen erklärte er sich am Samstag zudem mit allen Betroffenen solidarisch. Der Sozialist versicherte, man werde "alle Mittel und alle Hilfe einsetzen, um der Bevölkerung beizustehen und die Normalität wieder herzustellen".

Am heftigsten betroffen von den Unwettern waren die Provinzen Murcia, Alicante und Valencia im Osten sowie die andalusischen Provinzen Almeria, Malaga und Granada im Südosten des Landes. Dort mussten bis Samstag insgesamt 3.500 Menschen in Sicherheit gebracht werden.

An einigen Orten fielen mehr als 200 Liter Regen pro Quadratmeter. Flüsse traten über die Ufer. Wegen der sintflutartigen Regenfälle gab es unzählige Überschwemmungen und auch Erdrutsche. Die Flughäfen in Almería und Murcia wurden zeitweilig geschlossen, viele Landstraßen waren noch am Samstag gesperrt.

Quelle: Apa/Ag.

Aufgerufen am 23.09.2019 um 05:34 auf https://www.sn.at/panorama/international/sechs-tote-durch-schwere-unwetter-im-suedosten-spaniens-76191250

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