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Sechs Tote in zwei Tagen am Monte Rosa

Am Monte Rosa im norditalienisch-schweizerischen Grenzgebiet sind am Montag neuerlich drei Bergsteiger in den Tod gestürzt. Erst am Sonntag waren in dem Massiv drei Alpinisten aus der Schweiz ums Leben gekommen.

Zwei Deutsche verunglückten am Montagvormittag. Ihre Leichen wurden auf einer Höhe von 3.800 Metern gefunden, wie die Bergrettung mitteilte. Die Alpinisten sind möglicherweise auf einer Eisplatte ausgerutscht und mehrere hundert Meter in die Tiefe gestürzt. Die Leichen wurden von einem Bergführer gesichtet, der die Rettung alarmierte.

Um 12.30 Uhr stürzte ein weiterer Bergsteiger von einer Höhe von ungefähr 4.200 Meter ab. Seine Staatsangehörigkeit war vorerst noch nicht bekannt. Ein Hubschrauber von Air Zermatt sollte die Leiche bergen, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA.

Am Sonntag waren drei Schweizer an der Südseite des Monte Rosa tödlich verunglückt. Die Alpinisten gehörten einer aus sechs Personen bestehenden Seilschaft an. Die anderen drei Bergsteiger konnten sich retten.

Quelle: APA

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