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Sechs Verletzte bei fünfter Stierhatz in Pamplona

Beim fünften Stiertreiben im nordspanischen Pamplona sind erneut mehrere Menschen schwer verletzt worden. Insgesamt sechs Läufer hätten am Donnerstagmorgen unter anderem Prellungen und Quetschungen davongetragen, berichtete das spanische Fernsehen unter Berufung auf die behandelnden Ärzte.

Läufer trugen Prellungen und Quetschungen davon SN/APA (AFP)/JAIME REINA
Läufer trugen Prellungen und Quetschungen davon

Einer von ihnen, ein 39-Jähriger aus Mallorca, sei von einem der Stiere aufgespießt und am Arm verwundet worden. Er müsse operiert werden, hieß es. Zum traditionellen "Sanfermines"-Fest mit seinen acht Stiertreiben reisen jährlich Schaulustige aus aller Welt an. Immer wieder werden Teilnehmer teils schwer verletzt. Den letzten Todesfall gab es 2009.

Diesmal hatten die ersten der sechs Kampfbullen die Strecke durch die Gassen der Altstadt bis zur Stierkampfarena nach zwei Minuten und zehn Sekunden erreicht, so dass es eigentlich eine extrem schnelle Hatz war. Eines der bis zu 605 Kilogramm schweren Tiere blieb aber zunächst etwas desorientiert im Arena-Rund zurück und musste in die Stallungen getrieben werden. Somit dauerte das Treiben, bei dem wieder mehrere Leitochsen mitliefen, zwei Minuten und 49 Sekunden. Die Stiere sterben am Abend bei der traditionellen "Corrida", weshalb Tierschützer seit Jahren gegen das Spektakel protestieren.

Quelle: Apa/Dpa

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