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Selbst ernannter Heiler prügelte Kinder in Myanmar zu Tode

In Myanmar ist ein selbst ernannter Heiler festgenommen worden, der bei einem Ritual drei Kleinkinder zu Tode geprügelt haben soll. Der Fall hat landesweit Empörung ausgelöst. Der 30-Jährige wurde festgenommen, wie die Polizei in Twante, rund 50 Kilometer südwestlich der Hafenstadt Rangun, am Montag mitteilte.

Nach Polizeiangaben hatte er den Eltern eingeredet, ihre Kinder seien von bösen Geistern besessen. Er habe Dorfbewohner in der vergangenen Woche in Trance versetzt und die Kinder dann vor ihren Augen getötet. Mitarbeiter eines Krankenhauses alarmierten die Polizei, als ein Mädchen mit schweren Verletzungen eingeliefert wurde.

Aberglaube und der Glaube an übernatürliche Heilungskräfte sind in dem armen Land in Südostasien weit verbreitet.

Quelle: Apa/Dpa

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