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Sieben Tote und mehrere Vermisste nach Dammbruch in Indien

Bei einem Dammbruch im Westen Indiens während der Monsunzeit sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Etwa 20 weitere würden noch vermisst, sagte der Minister für Wasserressourcen im Bundesstaat Maharashtra, Girish Mahajan, am Mittwoch. Die Wassermassen des Tiware-Stausees im Bezirk Ratnagiri überfluteten am Dienstagabend mehrere Dörfer und rissen ein Dutzend Häuser mit.

Nach einem Bericht des Senders NDTV war der 15 Jahre alte Staudamm erst vor einem Jahr repariert worden. Die Regierung des Bundesstaates ordnete laut Mahajan eine Untersuchung zur Unglücksursache an.

Der nationale Katastrophenschutz unterstütze die örtlichen Behörden und die Polizei bei ihrer Such- und Rettungsaktion. "Die Dorfbewohner werden an sicherere Orte gebracht. Die Situation ist unter Kontrolle", sagte der örtliche Polizeibeamte Vishal Gaikwad.

Heftige Regenfälle haben in den vergangenen drei Tagen entlang der Küste Maharashtras für Verwüstung gesorgt und mehr als 30 Menschen das Leben gekostet. Auch die Finanzmetropole Mumbai war betroffen. Nach Angaben der Wetterbehörde erlebte die Region am Montag und Dienstag die stärksten Regenfälle binnen 24 Stunden seit einem Jahrzehnt. Demnach werden auch in den kommenden Tagen weitere Regenfälle im Westen sowie in der Mitte und im Osten des Landes erwartet.

Quelle: Apa/Dpa

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