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Spanischer Zoll fand auf Jacht zwei Tonnen Kokain

Der spanische Zoll hat in Zusammenarbeit mit der Polizei auf einer Jacht zwei Tonnen Kokain gefunden. Das teilte der Zoll am Freitag auf Twitter mit. Das Segelboot mit der Fracht, die einen Straßenverkaufswert von etwa 200 Millionen Euro hat, sei schon vor einer Woche bei den Azoren gestoppt und am Freitag bis in den Hafen der 1.500 Kilometer entfernten Stadt Vigo im Nordwesten Spaniens geschleppt worden, berichtete die Zeitung "La Voz de Galicia".

Es sei einer der größten Funde von Kokain auf einem Segelboot gewesen, auf denen normalerweise nicht mehr als 700 bis 1.000 Kilogramm transportiert würden, schrieb die Zeitung "Diario de Pontevedra".

Nach Angaben der Behörden wurden an Bord des Schiffes zwei Personen festgenommen - und in der Region Malaga in Südspanien, wo das Ziel der Jacht gelegen habe, drei weitere Verdächtige. Bei allen handle es sich um Ausländer unterschiedlicher Nationalitäten.

Der Einsatz von Hochseejachten für den Schmuggel von Kokain aus Südamerika über den Atlantik nach Spanien hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Von Spanien transportieren die Banden die Drogen dann in andere Länder Europas.

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