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Sturm auf Zypern sorgte für Schäden und Verkehrschaos

Schwere Regenfälle haben Überschwemmungen und Verkehrschaos in weiten Teilen der Ferieninsel Zypern verursacht. Betroffen waren in der Nacht auf Freitag nach Berichten des staatlichen Rundfunks (RIK) vor allem die Hauptstadt Nikosia sowie die Region um den Berg Troodos. "Gehen Sie nicht ohne Grund auf die Straßen", rief Freitag früh die Polizei im Staatsrundfunk die Bürger auf. Über Verletzte oder Tote gab es keine Berichte.

Die Feuerwehr musste rund 200 Mal ausrücken, um Menschen aus ihren Autos zu befreien, die von den Wassermassen erfasst worden waren, oder um Wasser aus überschwemmten Häusern und Geschäften herauszupumpen. Der Strom fiel in zahlreichen Regionen aus, berichtete das Staatsradio.

Wegen starken Schneefalls waren die meisten Straßen des Bergmassivs von Troodos nur mit Schneeketten befahrbar, berichtete der Staatsrundfunk weiter. Die starken Regen- und Schneefälle seien aber nach den Worten von Meteorologen in einer anderen Hinsicht "ein Segen": Auf Zypern sind wegen einer lang anhaltenden Dürre die Wasserspeicherseen nicht ausreichend gefüllt.

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