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Suche nach Opfern von Erdbeben in Papua-Neuguinea

Ein heftiges Erdbeben hat den Pazifikstaat Papua-Neuguinea erschüttert. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke mit 7,5 an und rechnete mit erheblichen Schäden. Die tatsächlichen Auswirkungen waren am Montag aber zunächst noch nicht bekannt.

Das Beben ereignete sich in der Nacht auf Montag im Zentrum der Hauptinsel Neuguinea in einer Tiefe von 35 Kilometern. Rund eine halbe Stunde später kam es der USGS zufolge in der Nähe zu einem weiteren Beben der Stärke 5,5 - diesmal in einer Tiefe von 39 Kilometern.

"Opfer und Schäden in größerem Ausmaß sind wahrscheinlich, und die Katastrophe könnte großflächige Auswirkungen haben", schrieb die USGS auf ihrer Internetseite. Die Regierung habe Katastrophenhelfer in die betroffene Berggegend entsandt, meldete der Sender CNN.

Papua-Neuguinea liegt nördlich von Australien und teilt sich mit Indonesien die Insel Neuguinea. Sie gehört zum Pazifischen Feuerring, einer hufeisenförmigen Zone entlang der Küsten des Pazifischen Ozeans. Diese wird häufig von Erdbeben und Vulkanausbrüchen heimgesucht, weil hier mehrere Platten der Erdkruste aufeinander treffen.

Quelle: Apa/Dpa

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