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Teilschließung des Yosemite-Nationalparks wegen Waldbrands

Wegen eines sich ausbreitenden Waldbrands ist die Schließung von Teilen des berühmten Yosemite-Nationalparks im US-Staat Kalifornien angeordnet worden. Von den Schließungen ab Mittwochmittag (Ortszeit) seien das Yosemite-Tal sowie die Ortschaft Wawona betroffen, teilte die Parkverwaltung am Dienstag mit. Das Feuer im Wald der Sierra Nevada wütet bereits seit Mitte Juli.

Die Schließung umfasse alle Hotels, Campingplätze und Besuchereinrichtungen in den beiden betroffenen Gebieten, teilte die Parkverwaltung mit. Besucher wurden aufgefordert, die Gegenden bis Mittwochmittag zu verlassen. Voraussichtlich am Sonntag sollen die Gebiete wieder zugänglich sein. Die Flammen wüteten demnach überwiegend in steilem, rauen Gelände abseits der Straßen. Die Parkverwaltung warnte vor einer starken bis sehr starken Beeinträchtigung der Luftqualität am Nachmittag. In der Nacht sei dann mit einer Besserung zu rechnen.

Das sogenannte Ferguson-Feuer im Wald der Sierra Nevada war am 13. Juli ausgebrochen. Seither wurden nach Angaben der Forstverwaltung 14.800 Hektar Vegetation zerstört. Häuser wurden bisher nicht beschädigt. Ein Feuerwehrmann kam ums Leben, sechs weitere wurden verletzt.

Der Yosemite-Nationalpark wird vor allem zwischen Mai und Oktober besucht. Die Hauptsaison ist im Juli und August mit mehr als einer Million Besuchern. Besonders beliebt bei Touristen ist das Yosemite-Tal mit seinen schroffen Bergen, spektakulären Wasserfällen und ausgedehnten Wiesen. Auf der Liste der meistbesuchten Nationalparks in den USA lag der Yosemite National Park 2017 auf Platz fünf.

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