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Thailändische Polizei dementierte Festnahmen nach Anschlägen

Die thailändische Polizei hat noch keine Verdächtigen im Zusammenhang mit der jüngsten Serie von Bombenanschlägen am Donnerstag und Freitag festgenommen.

Thailändische Polizei dementierte Festnahmen nach Anschlägen SN/APA/AFP/APF/MUNIR UZ ZAMAN
Eine Serie von Bombenanschlägen suchte Thailand am Freitag heim.

Das sagte der stellvertretende Chef der nationalen Polizei, Pongsapat Pongcharoen, am Samstagfrüh vor Reportern. Damit widersprach er Medienberichten, laut denen bereits zwei Verdächtige festgenommen worden sein sollen.

Am Donnerstagabend und Freitag in der Früh waren in Thailand mindestens zehn Sprengsätze in fünf verschiedenen Orten detoniert, darunter im Badeort Hua Hin und auf der Urlauberinsel Phuket. Mindestens vier Menschen wurden dabei getötet und 35 weitere verletzt, darunter eine Österreicherin. Die Anschläge trafen das Land während der Feierlichkeiten zum 84. Geburtstag von Königin Sirikit und zum Muttertag.

Die Polizei geht zurzeit davon aus, dass am ehesten Gegner der von der Militärregierung unterstützten und vergangene Woche in einem Referendum beschlossenen neuen Verfassung des Landes hinter den Anschlägen stecken könnten. Seit einem Putsch im Mai 2014 regiert in dem südostasiatischen Land das Militär. Mehrere Länder riefen ihre Bürger auf, bei Aufenthalten in Thailand äußerste Vorsicht walten zu lassen und öffentliche Plätze und Menschenansammlungen zu meiden.

Quelle: Apa/Dpa

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