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Tote durch West-Nil-Fieber in Serbien und Griechenland

Das West-Nil-Fieber hat in Serbien und Griechenland heuer schon einige Todesopfer gefordert. Seit Mitte Juli starben in Serbien bereits 15 Menschen, in Griechenland waren es heuer schon elf. Bis zum 21. August wurden 159 Erkrankungen registriert, die Hälfte von ihnen in Belgrad, berichtete der TV-Sender N1 am Donnerstag. Das West-Nil-Fieber wurde in Serbien zum ersten Mal im Juli 2012 registriert.

Bis Ende 2017 wurden 574 Erkrankungen und 61 Todesopfer festgestellt. Beim ersten Todesopfer dieses Jahres in Serbien Mitte Juli dieses Jahres hatte es sich um einen 84-jährigen Mann aus Novi Sad gehandelt.

In Griechenland erkrankten in diesem Jahr schon mindestens 96 weitere Menschen, die meisten auf der Halbinsel Peloponnes und in den ländlichen Regionen im Osten Athens. Das teilte die zuständige Behörde des Gesundheitsministeriums (KEELPNO) am Donnerstag mit.

Die Zahl der Infizierten könnte noch höher liegen: Die meisten Erkrankten wiesen nämlich keine oder harmlose Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen auf, erklärten Ärzte im Staatsrundfunk. Einwohnern wurde geraten, Verdampfer oder Salben gegen Insekten zu benutzen. Typische Symptome der Viruserkrankung sind Muskelschmerzen, geschwollene Lymphknoten und Fieber. Etwa ein Drittel der Erkrankten bekommt einen Hautausschlag an Brust, Rücken und Armen. Seltener sind Hirnhautentzündungen. Im schlimmsten Fall verläuft die Krankheit tödlich.

Quelle: APA

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